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Die Klassiker in der Schwedischen Küche

Outdoor und Sport
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von Visit Schweden und FREEONTOUR; Copyright Text Lena Katarina Swanberg und das Schwedische Institut Koordination und Rezeptauswahl: Carl Jan Granqvist und Bildrechte liegen bei Visit Schweden

Die Klassiker in der Schwedischen Küche

Auch verfügbar in folgende Sprache:

Schweden schmeckt nach Wald und Meer

Die Essenskultur in Schweden

In Schweden zählen zu den traditionellen Gerichten vor allem frische Meeresfrüchte (Krabben, Lachs, Aal und Heringe) aber natürlich auch Spezialitäten vom Elch- und Rentierfleisch. Das legendäre Smörrebröd „smörgåsbord“ wird mit Butter serviert und mit Messer und Gabel verzehrt. In den meisten Restaurants wird zwischen ca. 11.00 Uhr und 14.00 Uhr ein Tagesgericht (dagens rätt) angeboten. Für einen kleinen Hunger gibt es wie bei uns den „Imbiss um die Ecke“, Cafés und Bistros. Wir präsentieren 2 typisch schwedische Gerichte zum nachkochen. (Susanne Walstrm Grill Party © imagebank.sweden.se)

Köttbullar

Wer kennt sie nicht, die leckeren herzhaften Fleischbällchen aus Schweden? Das Geheimnis: sie werden vor allem mit Liebe zubereitet. Deshalb sind „Mamas Fleischbällchen“ in Schweden ein Begriff und die Lieblingsrezepte zahlreich. Einige reiben die Zwiebel roh direkt in die Masse, andere hacken sie lieber und braten sie separat. Einige essen die Fleischbällchen am liebsten mit gebundener brauner Soße, andere bevorzugen den dünnen Bratensaft; und auf dem Smörgåsbord serviert man die Fleischbällchen am besten ohne jede Soße. In Südschweden darf Gehacktes gern ein wenig fetter sein, je weiter man jedoch nach Norden kommt, desto geringer wird der Speckanteil. Die Semmel- oder Zwiebackbrösel hingegen, die in der Milch aufquellen und denen die Fleischbällchen ihre spezielle, weiche Konsistenz verdanken, sind ebenso unabkömmlich wie die zu diesem Gericht gehörenden Preiselbeeren.

 
Joel w.Nreus Swedish Meatballs © imagebank.sweden.se

Mit diesen Zutaten gelingt das Zubereiten der Köttbular auf alle Fälle:

Zutaten
(4-6 Personen)

  • 500 g Gehacktes (halb Rind, halb Schwein)
  • 250 ml Milch
  • 150 ml (ca. 75 g) Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 1 gelbe Zwiebel
  • Salz, weißer Pfeffer
  • Pimentkörner, gemahlen

Zubereitung
Die fein gehackte Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten. Die Semmelbrösel in der Milch einweichen. Gehacktes mit der Zwiebel, dem Ei, der Milch-Semmelbrösel-Mischung und den Gewürzen bis zur gewünschten Konsistenz (vorzugsweise in der Küchenmaschine) durcharbeiten und abschmecken. Ist die Masse zu fest, etwas Wasser hinzugeben. Zur Kontrolle des Geschmacks probeweise ein Fleischbällchen braten. Dann mit Hilfe zweier Löffel kleine Bällchen formen und diese auf einen mit Wasser abgespülten Teller legen. Ein großzügiges Stück Butter in einer Bratpfanne erhitzen, bis sie braun wird. Wenn sie nicht mehr schäumt, die Fleischbällchen rundum gleichmäßig braun braten. Mit Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln und kalt gerührten Preiselbeeren servieren.

 
Nicho Saedling Market Hall © imagebank.sweden.se

Kall inkokt lax

Der kalte gekochte Lachs ist ein schwedischer Mittsommerklassiker, der mit einem Löffel Majonäse, mit Gurkensalat und den ersten, mit Dill gekochten, neuen Kartoffeln gereicht wird. Das traditionelle Dessert besteht aus Erdbeeren mit Schlagsahne, die manchmal einen Napfkuchen krönen und diesen so zu einer hübschen Torte werden lassen. Lachs in allen Variationen – gepökelt, gebeizt, geräuchert – ist ein herrlicher Klassiker auf dem Smörgåsbord. So auch der kalte gekochte Lachs. Alle Lachsgerichte eignen sich darüber hinaus außerordentlich gut als Vorspeise oder elegante kleine Mittagsmahlzeit.

Zutaten für 6 Personen:

  • 1, 2 kg Lachsfilet mit Haut

Sud:

  • 3 l Wasser
  • 100 ml Weißweinessig
  • 2 EL Salz
  • 5 weiße Pfefferkörner
  • 5 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 gelbe Zwiebel
  • 1 Möhre
  • ½ Porreestange 

Zubereitung
Das Lachsfilet säubern und eventuell noch vorhandene Gräten mit einer Flachzange entfernen. Den Lachs in sechs gleichgroße Stücke schneiden und diese mit jeweils ca. einem Zentimeter Abstand in eine Form oder eine weite Schüssel mit hohen Kanten legen und mit etwas Salz bestreuen.

Das Gemüse putzen und in Scheiben schneiden. Alle Zutaten für den Sud in einen Topf geben und zehn Minuten kochen lassen. Danach so viel kochenden Sud über den Lachs gießen, dass die Flüssigkeit mindestens einen Zentimeter über dem Fisch steht. Die Form/Schüssel mit Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier abdecken und langsam abkühlen lassen. Für die Dill-Majonäse ein Eigelb, Senf, Weinessig sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Handmixer kräftig verrühren. Dabei das Öl in einem dünnen Strahl zugeben. Saure Sahne oder Crème fraîche und fein gehackten Dill unterheben. Abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Die Gurke grob schälen, so dass hier und da noch ein wenig dunkelgrüne Schale stehen bleibt. Danach die Gurke in dünne Scheiben schneiden, salzen und in ein Sieb legen, mit einem Gewicht beschweren und eine Stunde abtropfen lassen. Eine 123-Marinade aus 1 Teil Essig, 2 Teilen Zucker und 3 Teilen Wasser herstellen und so lange mit dem Schneebesen verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen, die Gurkenscheiben dazugeben und mit etwas gehackter Petersilie abrunden. Zum Lachs frisch gekochte neue Kartoffeln reichen.

Und was gibt’s zum Nachtisch?

Die Schweden sind definitiv Fan’ s von Süßspeisen und schwedischen Kaffeetafeln. Weiche Hefekuchen mit Safran, Butter, Rosinen, Zucker und Zimt! Gefüllt mit Rohmarzipan! Sieben Sorten Backwerk! Käsekuchen, Baisers, Apfelkuchen, Vanillesoßen und Torten ohnegleichen, überladen mit Marmelade, Schokolade und Sahne! Bei dem Gedanken läuft einem das Wasser im Mund zusammen.


Simon Paulin Frieds in the Park © imagebank.sweden.se

Zimtschnecken werden heutzutage überall auf der Welt gebacken, aber um die echten Kuchenbüfetts zu erleben, sollte man in Schweden am besten aufs Land fahren. Dort lässt man sich keineswegs vom Essen zum Schweigen bringen. Dort wird man das ganze Jahr hindurch von den Gastgebern aufgefordert, auch ja von allem zu kosten, dort unterhält man sich eifrig, dort singt man zusammen und isst sich dick und rund. Die Prinzentorte strotzt vor Schlagsahne, Rührkuchen und Marmelade, umhüllt von mit Puderzucker bestäubtem, hellgrünem Marzipan. Gekrönt wird das Werk von einer zarten Rose.

 
Björn Tesch cinnamon buns; Jakob Fridholm, princess torte © imagebank.sweden.se

Die größten kulinarischen Kostbarkeiten kamen in Schweden immer aus dem Wald und dem Meer. Auch in unserer heutigen Zeit, in der schwedische Köche so viele internationale Preise gewinnen, dass man mitunter vom schwedischen Gastronomie- Wunder spricht, und in der die schwedische Küche durch Einflüsse aus aller Welt eine Erweiterung erfährt, hat sich daran nichts geändert.

Smaklig måltid! Guten Appetit!

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