Campingurlaub am Hvidbjerg Strand in Blåvand

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Campingurlaub am Hvidbjerg Strand in Blåvand

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Campingurlaub am Hvidbjerg Strand in Blåvand

Tipp für die nächste Sommer-Reise: Einer von Dänemarks schönsten Stränden liegt direkt am Campingplatz

Dänemark ist bei Campern aus Deutschland ein beliebtes Reiseland - und das hat eine ganze Reihe guter Gründe. Als Strandurlauber in Dänemark hat man die Wahl zwischen Ost- und Nordsee. An letzterer liegt einer der wohl schönsten Strände des Landes, der Hvidbjerg Strand in der Gegend um Blåvand in der Kommune Varde. Und hier gibt es nicht nur einen herrlichen Campingplatz direkt am scheinbar unendlichen Strand, sondern auch viel in der Umgebung zu entdecken. Wäre das nichts für den nächsten Sommer?                           

6 Sterne für einen Campingplatz 

An Dänemarks Nordseeküste gibt es viele schöne Campingplätze - aber wie wäre es mal mit etwas ganz Besonderem? Der Campingplatz Hvidbjerg Strand Camping in der Nähe von Blåvand gehört zum gleichnamigen Ferienpark und bietet nicht nur eine direkte Anbindung zum Meer und in die Dünen, sondern noch jede Menge an Zusatzoptionen. Schließlich darf sich der Platz nicht umsonst mit sechs Sternen schmücken. Neben den üblichen Standard-Parzellen reicht das Angebot mit sechs weiteren Kategorien und Preisklassen bis hin zu XL-Luxusparzellen mit Platz für zwei Wohnwagen, eigenem Bad und Außenspa.

Campinggäste haben außerdem die ganze Saison über kostenfreien Zugang zum Erlebnisbad, zum Trampolinland und einem großen Indoor-Spielland. Wer älter als 16 Jahre ist kann von montags bis donnerstags außerdem täglich drei Stunden lang gratis das Wellness-Center genießen. Wer kein eigenes Wohnmobil oder Caravan besitzt findet hier außerdem spezielle Motto-Hütten mieten. Dazu gehören beispielsweise Fischer-Hütten, die auf Pfählen im Wasser stehen, Wild-West-Hütten oder die so genannten Hvidbjerg-Hütten, die ein modernes Skandinavien-Flair versprühen. Inhaber der Freeontour-Kundenkarte kommen hier zusätzlich in den Genuss von Vergünstigungen

Neben den Unterkünften bietet der Campingplatz aber noch eine ganze Reihe an Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Der perfekte Ausgangspunkt also, um die Region zu erkunden. 

Ausflug zum westlichsten Punkt von Dänemark 

Der Leuchtturm von Blåvand ist eines der großen Wahrzeichen der Region, obwohl der Turm noch gar nicht so alt ist. Im Jahr 1900 wurde er erst in Betrieb genommen. Am besten erreicht man ihn im Rahmen einer kleinen Fahrradtour oder einer Wanderung, die man mit der Besichtigung verbinden kann. Mit dem Fahrrad braucht man vom Strand aus nur etwa eine Viertelstunde bis zum Leuchtturm, wobei man ganz gemütlich an der Küstenstraße entlang radeln kann. Zu Fuß benötigt man etwa eine Stunde. Und wenn man schon dort ist, sollte man es sich natürlich nicht nehmen lassen, sich auch das Innere des Bauwerks anzuschauen. Um die Spitze zu erreichen müssen etwa 170 Stufen gemeistert werden. In 39 Metern Höhe hat man dann eine tolle Aussicht über die Küste. Bei gutem Wetter lassen sich sogar die Windparks vor dem Festland sehen. Und Hobbyfotografen kommen hier insbesondere bei Sonnenuntergang auf ihre Kosten. Mehr Informationen bekommen Interessierte in dem angeschlossenen Museum, das in der ehemaligen Wohnung des Leuchtturmwärters eingerichtet ist. 

Faszinierende Architektur & Geschichte: das Tirpitz Museum 

Auch das im Sommer 2017 neu eröffnete Tirpitz Museum südöstlich von Blåvand ist schon allein aus architektonischer Sicht ein weiterer Hingucker und ein tolles Fotomotiv, das man selbst zu Fuß in weniger als einer Stunde ab Hvidbjerg Strand erreichen kann. Dabei kann man dann auch direkt eine Wanderung furch eine herrliche Dünenlandschaft mit einem faszinierenden Geschichtsexkurs und herausragender Architektur verbinden. Denn das Tirpitz Museum stammt aus der Feder des berühmten Architekturbüros Bjarke Ingels Group, die schon des Öfteren mit ihren spektakulären Bauwerken für Aufsehen gesorgt hat. Das Spektakuläre am Tirpitz Museum ist aber, dass es zunächst einmal völlig unscheinbar wirkt und kaum sichtbar ist. Es versteckt sich nämlich sozusagen unter dem Sand einer naturgeschützten Dünenlandschaft in Blåvand. Das moderne Gebäude, das eine Mischung aus Natur- und Heimatmuseum beherbergt, ist unterirdisch mit einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Er ist ein Überbleibsel der so genannten Tirpitz-Stellung, die als Teil des deutschen Atlantikwalls erbaut werden sollte, aber nie fertiggestellt wurde.

Und auch die Ausstellungen im Inneren des Tirpitz Museums lohnen auf jeden Fall einen Besuch. In vier verschiedenen Dauerausstellungen werden interaktiv und multimedial Geschichten vom alltäglichen Leben an der Westküste - beispielsweise vom Campen in den 1970er Jahren - erzählt, vom Leben im Schatten des Atlantikwalls während des Zweiten Weltkriegs und vom Bernstein der Küste. Im historischen Südbunker, der im Großen und Ganzen sich selbst überlassen wurde, gibt es dann noch Gänsehautfeeling. Denn die Feuchtigkeit in den düsteren Betonmauern gepaart mit dem moderigen Geruch und diversen Soundeffekten sorgt fast schon für eine gespenstische Stimmung. Da ist man nicht undankbar, wenn es wieder hinaus in die Sonne und in die herrliche Dünenlandschaft geht. 

Tipp für Einsteiger: Surfen in Blåvand

Dass Dänemark ein Paradies für Surfer ist, ist wahrlich nichts Neues. Am Hvidbjerg Strand kommen aber auch Einsteiger auf ihre Kosten, denn hier gibt es perfekte Bedingungen, um einfach mal die ersten Surfversuche zu starten: Man hat sehr viel Platz und muss nicht mit allzu großen Wellen rechnen. Selbst der manchmal sehr starke Wind ist hier kein Problem. Außerdem kann man quasi direkt vom Wohnmobil oder Wohnwagen aufs Board steigen - der Strand liegt schließlich direkt vor der Tür. Allerdings sollte man sich, wie immer beim Surfen, über die Gezeiten informiert halten. Denn je nach Wasserstand muss das eigene Surfverhalten angepasst werden. 

Kunst am Strand: Die etwas anderen Seepferdchen 

Wer sich noch etwas Kunst der etwas anderen Art gönnen möchte, sollte auch einen Abstecher zu Bill Woodrows Fredsskulptur (übersetzt: Bill Woodrows Friedensskulptur) machen. Sie ist ein weiteres Wahrzeichen der Region Varde und liegt nur ein paar Minuten nordwestlich des Campingplatzes. Hier sind die Relikte des Atlantikwalls noch immer gegenwärtig. Anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung Dänemarks wurden 1995 am Strand von Blåvand zwischen Skippervej und Lille Strandvej von dem englischen Künstler Bill Woodrow einige Bunkerreste zu Maultierskulpturen verwandelt. Er montierte große Maultierköpfe aus Metall und Schwänze auf vier der am Strand liegenden Bunker. Die dahinter liegende Symbolik: Maultiere sind unfruchtbar und können sich nicht vermehren. Am Strand von Blåvand stehen sie als Mahnmal für den Wunsch, dass sich auch die Bunker nie mehr vermehren sollen. Die Skulpturen sind eine wirkliche Attraktion und beliebtes Fotomotiv - insbesondere bei Flut, wenn sie teilweise in der Nordsee verschwinden.  

Etwas Wellness zum Abschluss

Auch wer sich bei so vielen Aktivitäten in der Region zwischendurch ein wenig Entschleunigung gönnen möchte, ist auf dem Campingplatz Hvidbjerg Strand am richtigen Ort. Schließlich gibt es hier ja noch das Wellnesscenter des dazugehörigen Ferienparks. Auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratmetern bekommen Wellnessfans hier alles, was sie zur Entspannung benötigen. Neben einer Vielzahl von Dampfbädern, Saunen und Pools werden noch zusätzliche Wellnessanwendungen angeboten. Dazu gehören beispielsweise Massagen, aber auch Gesichtsbehandlungen und Kurangebote für Paare. Wenn das nicht eine tolle Mischung aus Sightseeing, Aktivität und Entspannung ist. 

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