Camping mit der Familie: Die 5 wichtigsten Punkte

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von FREEONTOUR, Titelbild: Laika

Camping mit der Familie: Die 5 wichtigsten Punkte

Campingurlaub mit der Familie - 5 Tipps für Camping-Einsteiger

Naturnähe spielt bei der Urlaubsplanung vieler Familien eine immer wichtigere Rolle. Die eigenen Kinder sollen nicht nur Hotelanlagen kennenlernen, sondern auch das Leben im Einklang mit Flora und Fauna. Ein Campingurlaub macht das im besten Fall möglich. Bevor es los geht, sollten Eltern jedoch einige Dinge besprechen und clever planen.

1. Das richtige Reiseziel

Camping ist heute nahezu überall möglich. Das liegt nicht etwa daran, dass wildes Campen inzwischen erlaubt ist, denn das ist es in vielen Ländern nicht. Vielmehr liegt es an der hohen Verfügbarkeit guter Campingplätze, die sich auch für Familien eignen. Was die Art des Platzes betrifft, gibt es hier selbstverständlich deutliche Unterschiede, die auch Experten immer wieder beleuchten. So hat der ADAC für seinen Campingführer 2019 insgesamt 115 Campingplätze in Nord- sowie Südeuropa und Deutschland mit fünf Sternen ausgezeichnet. Nur 16 dieser Plätze liegen in der Bundesrepublik. Es ist also absolut möglich, auch in einem anderen Land zu campen, ohne dabei auf die gewünschten Annehmlichkeiten zu verzichten.

Die letztendliche Auswahl des passenden Ziels obliegt ganz den künftigen Campern selbst. Viele Familien, die zum ersten Mal einen Campingurlaub planen, entscheiden sich für Destinationen, die ihnen bereits bekannt sind. Das erleichtert das Zurechtfinden vor Ort und bietet die Möglichkeit, sich auch im Thema Infrastruktur und Wetter etwas besser auszukennen. Und wer dennoch ein ganz neues Land entdecken will, informiert sich vorab am besten gründlich über die wichtigsten Gesundheitshinweise, die ärztliche Versorgung und allgemeine Reisetipps.

2. Die Witterung am Urlaubsort

Das Wetter kann über Wohl und Wehe eines Campingurlaubs mit der Familie entscheiden. Daher gehören Ziele mit warmer Witterung und vergleichsweise wenigen Regentagen zu den wohl beliebtesten. Hier müssen sich Familien weniger Gedanken hinsichtlich des Schutzes vor extremen Wetterlagen machen und können entspannter in ihren Urlaub starten. Allerdings gibt es auch mit besser werdender Funktionskleidung nur zu sagen: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Und gerade für den Sommer eignen sich auch kühlere Ziele wie Skandinavien – zumindest, wenn die richtige Ausrüstung im Gepäck ist.

Die sollte ohnehin mit, denn ganz auf der sicheren Seite sind Camper nie. Auch im Hochsommer kann es plötzlich regnen, am Abend überraschend kühl oder tagsüber unerträglich heiß werden. Flexibilität ist daher eines der wichtigsten Schlagworte, wenn es um einen Campingurlaub geht. Ins Gepäck gehört aus diesem Grund Kleidung, die auch bei einem Wetterumschwung noch warm, trocken oder angenehm kühl hält. Softshelljacken, wie sie bei keller-sports.de zu erhalten sind, erweisen sich in diesem Zusammenhang als sinnvoll, denn sie eignen sich auch für kühlere Sommerabende und Wanderungen in höhere und entsprechend kältere Gefilde. Nicht fehlen darf selbstverständlich auch Sonnenschutz in Form von gut sitzenden Hüten, die im besten Fall auch die Nackenregion bedecken. Schließlich halten sich Familien beim Camping viel im Freien auf und ein Sonnenstich kann genau wie ein Hitzschlag sehr unangenehm und sogar gefährlich werden.

3. Die Unterkunft

Eine Frage, die Familien vor ihrem ersten Campingurlaub beantworten sollten, ist die nach der passenden Unterkunft. Hier muss sich in der Regel für Wohnmobil oder Zelt entschieden werden, wobei manche Campingplätze auch Mobilheime anbieten. Welche Unterkunft den Bedürfnissen der eigenen Familie am ehesten gerecht wird, sollte gründlich diskutiert werden. So ist das Schlafen und Leben im Zelt durchaus abenteuerlich, bringt jedoch nicht den Komfort mit sich, den ein Wohnmobil mit integrierter Küche oder auch Toilette zu bieten hat.

Wer sich unsicher ist, sollte im Vorfeld einen Kurztest einplanen und jeweils ein Wochenende lang im Zelt und im geliehenen oder gemieteten Wohnmobil verbringen. Dann zeigt sich schnell, womit sich die eigene Familie am wohlsten fühlt. 

4. Die Art der Campingreise

Campingurlaub muss nicht zwingend nur an einem Ort stattfinden. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Reise flexibler zu gestalten und binnen zwei oder mehr Wochen unterschiedliche Campingplätze anzusteuern. Sogar Inselhopping in Griechenland ist möglich. Familien sollten hier allerdings gründlich überlegen, ob der Wechsel des Platzes während des Urlaubs wirklich sinnvoll ist. Vor allem wenn kleinere Kinder mitreisen, kann eine Rundreise sehr anstrengend werden. Familien fühlen sich dann meist wohler, wenn sie sich auf ihrem ausgewählten Platz einrichten und dort bleiben können.

Mit älteren Kindern wiederum bietet eine Rundreise die Möglichkeit, ein Urlaubsland oder auch eine Region sehr viel detaillierter kennenzulernen. Sind sich alle einig, dass ein häufigerer Wechsel des Platzes nicht in Stress ausartet, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege. Festgehalten werden muss aber auch, dass Rundreisen mit Wohnmobil deutlich einfacher zu bewerkstelligen sind, als mit Zelt. Hier nämlich entfällt der Aufbau der zeitweiligen Behausung nach jedem Ortswechsel.

5. Wichtige Schutz- und Hygienemaßnahmen

Naturnahes Reisen kann für Kinder und ihre Eltern sehr befreiend wirken. Abseits der Großstädte finden sie mehr Ruhe und können sich möglicherweise erstmals mit der Umwelt und ihrem ganz besonderen Gleichgewicht beschäftigen. Geachtet werden muss dabei jedoch unbedingt auf einen guten Gesundheitsschutz. Wer beispielsweise nach Griechenland reisen will, wird beim Auswärtigen Amt die Information finden, dass sich dort das West-Nil-Fieber gezeigt hat. Schutz vor Stechmücken ist aus diesem Grund empfehlenswert. Auch in anderen Reiseregionen lohnt es sich, die blutsaugenden Fluginsekten mit langärmliger Kleidung, Netzen und geeignetem Schutzspray abzuhalten.

Zecken können beim Urlaub in der Natur ebenfalls zum Problem werden, denn sie übertragen je nach Region verschiedene Erkrankungen wie FSME oder auch Borreliose. Lange Hosen zu tragen und ebenfalls auf abhaltende Sprays zu setzen, ist folglich genauso sinnvoll wie die Vermeidung von Spaziergängen in hohem Gras. Und findet sich doch einmal eine Zecke, so sollte diese mit einer mitgebrachten Zange schnellstmöglich entfernt werden. Die Beobachtung der Bissstelle im Anschluss ist wichtig. Entsteht ein roter Ring oder kommt es zu Entzündungszeichen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das Robert Koch-Institut informiert regelmäßig über FSME Risikogebiete in Deutschland.

Welche Schutzmaßnahmen in der Reiseregion darüber hinaus wichtig sind, sollten Familien genau recherchieren. So lohnt es sich in Kroatien beispielsweise, Gummibadeschuhe zum Schutz vor Petermännchen und spitzen Steinen zu tragen. Auch für öffentliche Sanitäreinrichtungen lohnt es sich, Badeschlappen etc. dabei zu haben – zumindest für alle, die im Zelt übernachten. Wohnmobilbesitzer oder -mieter haben ihre Sanitäranlagen glücklicherweise direkt dabei und müssen sich hier weniger Gedanken machen.

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