Boulderhallen im Allgäu: Alternativprogramm für Regentage

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Boulderhallen im Allgäu: Alternativprogramm für Regentage

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Boulderhallen im Allgäu: Alternativprogramm für Regentage

Die schönsten Boulderhallen für den Urlaub im Allgäu

Wer Urlaub im Allgäu plant, hat meist Aktivitäten im Freien und in den Bergen im Kopf. Insbesondere Sportkletterer und Boulderer möchten dabei so viel Naturfels wie möglich anfassen. Allerdings spielt das Wetter nicht immer so mit, wie man das gerne hätte. Regentage und feuchter Fels können dem Kletter- und Boulderspaß aber bisweilen aber gehörig in die Quere kommen und den Fels in Schmierseife verwandeln. Für solche Tage ist es immer gut, einen Plan B in Petto zu haben. Dafür gibt es im Allgäu beispielsweise mehrere Boulderhallen. Freeontour stellt eine Auswahl vor:  

Bouldern im Allgäu

Generell ist das Allgäu ein wahres Paradies für passionierte Boulderer. Vom Bodensee bis zum Lechtal findet man über 26 Bouldergebiete von Fb 1 bis 8 b+ als Bloc-Routen und sogar bis 8c als Traversenprobleme. Die meisten dieser Gebiete liegen zwischen Kempten und Immenstadt, werden mit Rücksicht auf den Boulder-Appell und den Naturschutz hier aber nicht weiter ausgeführt. Wer die Gebiete kennt, weiß ohnehin, dass hier tolle Probleme in Kalk, Dolomit oder Mergel in teils überhängendem Gelände zu finden sind. Jedoch ist das Absprunggelände nicht immer ideal, so dass dem Spotten und der richtigen Landung auf dem Crashpad eine immens wichtige Rolle zukommt. Gleiches gilt natürlich ebenso für das Bouldern in der Halle, denn auch auf den dicken Absprungmatten kann man sich bei falscher Landung Verletzungen zuziehen. Insgesamt gibt es zurzeit im Allgäu übrigens neun Kletter- und Boulderhallen, in denen man sich im Trockenen auspowern kann. Freeontour stellt vier dieser Boulderhallen vor. 

Tipp 1: exxposed Climbing

Die Kletter- und Boulderhalle exxposed Climbing liegt in Dietmannsried und somit nur wenige Kilometer entfernt von Kempten. Die Halle lässt sich an einem Regentag perfekt in einen Trip integrieren. Geboten werden hier mehr als 125 Boulderprobleme mit einer Wandhöhe von bis zu 4,50 Metern. Die Schwierigkeitsgrade variieren für viel Abwechslung von Grün für easy über weiß für hard bis hin zu schwarz für exxtreme. Dabei steht schwarz für Fb 8c+! Fortgeschrittene können sich außerdem am Moonboard austoben.

Aufgrund der Corona-Situation ist die maximal gleichzeitige Besucherzahl jedoch auf 50 Personen begrenzt. Zusätzlich sind die geltenden Abstandsregelungen für Bayern einzuhalten. Zusätzlich ist es notwendig hier beim Besuch ein- und auszuchecken. Damit auch andere Menschen drankommen können, appellieren die Betreiber daran sich möglichst nicht länger als drei Stunden auf dem Gelände aufzuhalten..

Tipp 2: DAV Kletterzentrum swoboda alpin

Wie der Name schon sagt, wird das Kletterzentrum vom Deutschen Alpenverein in Kempten betrieben. Insgesamt macht die Halle einen modernen Eindruck. Die dortige Boulderhalle bietet etwa 1.000 Quadratmeter reine Kletterfläche. Insgesamt gibt es hier rund 300 verschiedene Boulderprobleme der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade mit und ohne Ausstieg zu lösen. Im Außenbereich stehen weitere 200 Quadratmeter Boulderfläche zur Verfügung. In den zwei Trainingsbereichen gibt es außerdem diverse Slingtrainer, Griffboards, weitere Geräte für das Kraft- und Ausgleichstraining, eine große Definierwand mit Holzgriffen sowie ein Campusboard.

Einzelkarten werden für Sektions- und DAV-Mitglieder zum vergünstigten Preis angeboten. Darüber hinaus stehen sowohl vor der Boulderhalle als auch gegenüber beim Freizeitbad ausreichend Parkplätze zur Verfügung, auf denen auch größere Camper Vans bequem geparkt werden können. Natürlich gelten auch in dieser Halle spezielle Corona-Regeln. So sind insgesamt für die Kletter- und Boulderbereiche je 70 Personen gleichzeitig zugelassen. Ähnlich wie bei exxposed Climbing ist hier das Ein- und Auschecken notwendig, um später mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Außerdem legt man sich beim Check-in fest, ob man im Boulderbereich aktiv sein möchte, oder im Kletterbereich. Je nach Besucherauslastung ist es hier möglich entsprechende Slots vorab zu buchen, in denen man klettern darf. Auf der Website wird einem auch die aktuelle Auslastung angezeigt, um abschätzen zu können, ob sich die Anreise lohnt. 

Tipp 3: Kletterzentrum Sonthofen

Genauso wie das Kletterzentrum swoboda alpin wird auch das Kletterzentrum Sonthofen vom Deutschen Alpenverein betrieben. Mit etwa 140 Quadratmetern und rund 100 wechselnden Boulderproblemen fällt der Boulderbereich hier allerdings deutlich kleiner aus. Zusätzlich steht aber auch hier ein Trainingsbereich mit verschiedenen Geräten, Wänden und Boards zur Verfügung - unter anderem eine Definierwand. Für das Bouldern werden spezielle Tageskarten angeboten, die auch hier für Sektions- und DAV-Mitglieder einen Rabatt beinhalten.

Auch hier gelten spezielle Coronamaßnahmen. Aktuell ist die Zahl der Gäste noch immer beschränkt. Die maximale Kletterzeit liegt bei etwa zwei Stunden. Anmelden muss man sich zwar nicht, jedoch ist hier das Ein- und Auschecken ebenfalls obligatorisch.

Tipp 4: Kraftwerk Climbing

Diese reine Boulderhalle liegt in Biessenhofen in der Nähe von Kaufbeuren. Kraftwerk Climbing ist eine moderne Boulderhalle, die zwar nicht riesig ausfällt, aber dennoch eine große Auswahl an Boulderproblemen bietet. Zu finden sind alle möglichen Schwierigkeitsgrade von Fb 3c bis 9c+ als Blocks und Traversen. Es gibt sowohl gerade als auch überhängende Wände, deren Probleme häufig geändert und neu geschraubt werden. Auch das Drumherum stimmt. Denn wenn man den Social Media-Einträgen glauben darf, schmeckt der Kaffee hier fantastisch. Eine Reservierung ist auch in Corona-Zeiten in der Regel nicht erforderlich, dennoch gelten auch hier entsprechende Kapazitätsbeschränkungen und Hygienemaßnahmen.

Tipps zu gemütlichen Wohnmobilstellplätzen in der Nähe

Egal, ob am Felsen oder in der Halle – eine Boulder-Session braucht viel Kraft. Also braucht es auch einen guten Platz, um sich auszuruhen und für den nächsten Tag Energie zu tanken. Dafür gibt es in der Region glücklicherweise viele tolle Campingplätze und Wohnmobilstellplätze.  

Wer am Abend gerne noch im Biergarten zusammensitzen und etwas Leckeres essen möchte, sollte sich den Stellplatz am Gasthof Stegmühle in Biessenhofen ansehen. Hier kostet der Stellplatz pro Nacht und mobil nur 10 Euro - und die werden auf den Verzehr im Biergarten angerechnet. 

Richtig günstig steht man auch direkt in Kempten. Der Stellplatz Illerstadion ist mit 5 Euro pro 24 Stunden sehr günstig und liegt noch dazu nur 5 Gehminuten vom malerischen Rathausplatz von Kempten entfernt. Hier wartet dann eine Auswahl an Restaurants, Cafés und Geschäften und auch der nächste Bäcker oder Supermarkt für Selbstversorger ist nicht weit.

In der Nähe von Immenstadt gibt es auch den Stellplatz Alpen-Rundblick. Er fällt etwas größer, luxuriöser und teurer aus als die anderen Plätze, bietet dafür aber einen beeindruckenden Panoramablick auf die Alpen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Stellplatz zurzeit aber nur für autarke Camper nutzbar, da die Sanitäranlagen vorerst weiter geschlossen bleiben.   

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