Am Brunnenweg um Mesquita Alta

Jennifer
von Freeontour

Am Brunnenweg um Mesquita Alta

Abwechslungsreiche Rundwanderung durch die fruchtbare Landschaft östlich von São Brás de Alportel Im Norden des Kreises São Brás de Alportel gibt es besonders viele Korkeichen, weswegen São Brás gerne als Korkhauptstadt der Algarve bezeichnet wird. Ein anderes Bild zeigt sich etwas weiter östlich. Hier liegt um Mesquita Alta und im Flusstal des Bengado ein fruchtbares Gebiet. Ausgedehnte Obst- und Gemüsegärten, Olivenhaine und viele Johannisbrotbäume prägen diese typische Barrocal-Landschaft, durch die diese Wanderung führt.

Ausgangspunkt: Am Brunnen von Mesquita (Fonte da Mesquita), gegenüber vom Restaurant Lagar da Mesquita, direkt am Kreuzungspunkt der M517 mit der Dorfstraße von Mesquita Alta, 238m.
Anreise:
Zufahrt von São Brás de Alportel auf der N270 bis Tavira, danach auf der M517 Richtung Fonte da Mesquita, 4km. Parken ist an einigen Stellen am Straßenrand in der Nähe der Fonte da Mesquita möglich. Keine öffentliche Anreise möglich.
Anforderungen:
Einfache Wanderung auf Feldwegen, Schotterwegen und wenig befahrenen Asphaltstraßen und auf gut markierten Pfaden.
Markierungen:
Gelb-rote Markierung. Wegbezeichnung »Caminhas e Encruzilhadas de ir a Fonte« (Pequena Rota 1 von São Brás de Alportel).
Höhenunterschied:
280m.
Einkehr:
Es gibt mehrere Cafés und Restaurants entlang des Weges.

Tipp:

In der nahe gelegenen Kreishauptstadt São Brás de Alportel befindet sich in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert das Museum der Trachten der Algarve. Neben traditionellen Kleidungsstücken sind auch landwirtschaftliche Geräte und volkstümliche Kunst zu sehen. Das Haus gehörte früher einem reichen Korkhändler der Stadt.

Gegenüber vom alten Brunnen Fonte da Mesquita (1) leitet uns ein Markierungspfeil in eine kleine Asphaltstraße. Hinter dem Restaurant Lagar da Mesquita zweigen wir halblinks auf eine weitere Asphaltstraße ab, die sich bald in einen schmalen Pfad verwandelt, der zwischen Steinmauern, Olivenbäumen und Johannisbrotbäumen leicht bergan führt. Schon bald erreichen wir den bemerkenswerten Brunnen von Monte Negro (2). Danach folgen wir dem markierten Weg geradeaus weiter, biegen bei einer Häusergruppe nach rechts in die Straße ein und folgen nach wenigen Metern einem Holzpfeil nach links. Wenig später erreichen wir die Durchgangsstraße N270, die wir überqueren. Jenseits folgen wir einem asphaltierten Weg geradeaus. Einige einfache Häuser und Villen säumen den Weg. Die schmale Asphaltstraße geht in einen Schotterpfad über, der leicht, später steiler in Richtung der Ribeira do Bengado bergab führt. Ein Aussichtspunkt (3) ermöglicht uns einen schönen Panoramablick in das Vale do Bengado.

Wir folgen dem Weg und steigen bis in die Talniederung ab. Der Fluss Bengado muss bei höherem Wasserstand auf Trittsteinen überquert werden, ist jedoch die meiste Zeit des Jahres ausgetrocknet. Danach steigen wir ein kurzes Stück bergan und folgen einer breiten Erdstraße nach rechts. Nachdem wir einen Höhenrücken erklommen haben, folgen wir einer Asphaltstraße erneut bergab Richtung Flusstal. Wieder überqueren wir den Fluss, diesmal auf einer Brücke. Im Anschluss wandern wir auf einer Asphaltstraße weiter Richtung Durchgangsstraße N 270, bis ein Erdpfad bei einem Hinweisschild nach links abzweigt und und uns leicht bergab zur Minas das Aguas (4) bringt. Dies ist eine kleine mit Wasser gefüllte Höhle, die durch eine Quelle gespeist wird. Anschließend folgen wir wieder der Asphaltstraße weiterhin leicht bergan. In einer großen Kehre nach rechts kurz vor der N 270 zweigen wir nach links auf einen schönen Pfad ab. Dieser verläuft parallel zur Straße und führt bergab in Richtung Flussniederung.

Stein- und Korkeichen spenden entlang des Weges Schatten. Der Weg mündet in eine Asphaltstraße, der wir entlang des Flusstals folgen. Wir kommen an einem Glashaus links des Weges vorbei und wenig später an einem schönen Brunnen. Gemächlich wandern wir den Asphaltpfad entlang zu einer kleinen Streusiedlung. Hier knickt unser Weg an einer Kreuzung nach rechts und führt leicht bergan zur Durchgangsstraße N 270. Knapp bevor wir diese überqueren, sehen wir rechter Hand eine Ziegelbrennerei. Nachdem wir die Straße gequert haben, wandern wir auf der Asphaltstraße weiter in Richtung Desbarato. In einer großen Rechtskurve der Straße, die hier auch leicht ansteigt, zweigt ein Pfad ab, der in die gleiche Richtung weiterführt

Auf einem Holzpfeil steht Caminho da Pilheta. Auf diesem Weg gehen wir weiter und kommen bald bei einem Steinkreuz vorbei, das links des Weges liegt. Danach steigt der markierte Weg in einigen Kehren bergan. Bei der Villa Casa Menhir erreichen wir den höchsten Punkt der Rundwanderung. Links vor dem Haus gehen wir auf einem schmalen Asphaltpfad leicht bergab. In diesem Abschnitt sind kaum Markierungen angebracht. Wir durchwandern eine kleinere Siedlung (Desbarato). Danach zweigen wir nach rechts auf einen schottrigen Pfad ein, der weiter leicht bergab führt. Wenig später zweigen wir nach links ab und wandern in einer starken Linkskurve in die nächste Siedlung. Kurz dahinter erreichen wir den Ziehbrunnen Poço Velho (5). Daneben liegen ein Picknickplatz sowie eine große öffentliche Waschstelle. Zwischen Waschplatz und Brunnen führt unser Weg auf einem sehr schmalen Pfad bergan. Nachdem wir die Casa da Saudade passiert haben, verläuft unser Weg weitgehend eben weiter. Bevor wir das nächste Haus erreichen, zweigen wir nach links ab und wandern auf einem schmalen Pfad steiler bergab.

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Der Weg verflacht allmählich und verläuft dann zwischen Steinmauern. Wir kommen neuerlich bei einem Anwesen vorbei, das rechter Hand des Weges liegt und Monte Barros heißt. Nach einem weiteren Bauernhaus zweigen wir nach rechts auf einen Schotterpfad ab. Linker Hand hat man einen Blick auf den Steinbruch von Geoponte Mesquita. Wir wandern nun auf einer etwas breiteren Erdstraße leicht bergan. Wenig später zweigt unser markierter Weg auf einen schmalen Pfad ab und führt nach rechts zwischen zwei Mauern weiter. Bald erreichen wir einen etwas breiteren Pfad, dem wir ein kurzes Stück nach rechts folgen, um dann alsbald nach links abzuzweigen. Hier sind an einigen Stellen Markierungen in Form von roten Pfeilen angebracht. Unser letzter Wegabschnitt führt durch eine Landschaft von Olivenhainen und Zitrusfrucht-Plantagen. In den großen Hallen, die vom Weg aus zu sehen sind, sind Ölpressen untergebracht. Am Ende des Schotterpfades erreichen wir wieder einige Häuser und treffen kurze Zeit später auf die Asphaltstraße, der wir ein kurzes Stück nach rechts folgen, um wieder zur Fonte da Mesquita (1) zu kommen.