Erlebnis Mecklenburg-Vorpommern

geschrieben am 04.06.2015, von ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. und FREEONTOUR, (Coverfoto: ©Klaus Steindorf-Sabath, Luftaufnahme Müritz-Nationalpark, Mecklenburgische Seenplatte). Destinationen

Den elegant geschwungenen Mecklenburger Höhenrücken, das blaue Paradies der Mecklenburgischen Seenplatte und die bezaubernden Heidelandschaften im Westen wie im Osten des Landes verdankt Mecklenburg-Vorpommern zum großen Teil dem eisigen Erdzeitalter.


Im morgendlichen Nebel erheben sich die stolzen Kraniche in die Lüfte, © Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.,TMV/Lodzig-Naturfoto Lodzig.

Grüne Wiesen, gelber Raps, roter Mohn – alles spiegelt sich in mehr als 2.000 tiefblauen Seen. Feinster weißer Ostseesand und 1.900 Kilometer Küste ziehen jeden in ihren Bann. Kein Berg versperrt die Sicht in den weiten Himmel.

Dichte Schilfgürtel am See, Mecklenburgische Ostseeküste, © Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., ©Fotograf: Ramminger

Mecklenburg-Vorpommerns Natur feiert Triumphe

Mecklenburg-Vorpommern kann man auf der Landkarte im Norden Deutschlands nicht verfehlen. Von der blauen Ostseeküste bis zur Mecklenburgischen Seenplatte erstreckt sich das am dünnsten besiedelte Bundesland, in dem gut ein Viertel der Fläche unter Natur- und Landschaftsschutz steht. Mit seinen über 1.700 Kilometern Ostsee- und Boddenküste, mehr als 2.000 Seen und rund 25.000 Kilometern Fließgewässern bietet Mecklenburg-Vorpommern seinen Urlaubern, vor allem den Wassersportbegeisterten, das größte zusammenhängende Wasserrevier Mitteleuropas. Das riesige Netz von Seen und Flüssen lädt zu endlosen "Seh-Reisen" mit dem Kanu, Floß oder Hausboot ein. Die großen Seen im Binnenland und die Ostsee bieten zum Baden, Sonnen, Segeln, Surfen, Angeln und Tauchen beste Möglichkeiten. Das Land zwischen Elbe und Stettiner Haff ist bereits von Natur aus ein Wellness-Paradies: Sauberste Luft, mildestes Reizklima der Ostsee, eine hohe Sonnenscheindauer und geringe Temperaturschwankungen. Nicht zufällig entstanden hier vor über 200 Jahren die ersten Seebäder Deutschlands. Heute gehört der Gesundheits- und Wellnesstourismus in Mecklenburg-Vorpommern Dank gewaltiger Investitionen und Aktivitäten zu den modernsten und leistungsfähigsten in ganz Europa. Nirgends bleibt der Blick an Wolkenkratzern hängen, dafür aber an den zahllosen Kirchtürmen der Backsteingotik, an den Zinnen vieler Schlösser und Herrenhäuser, an schier endlos scheinenden Parks und Alleen oder an malerischen Hafensilhouetten.

Wasserwanderrastplatz in Wesenberg, Mecklenburgische Seenplatte, ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., ©Fotograf: Ulf Böttcher

Mit großem Engagement erhalten die Städte und Dörfer des Landes das Flair ferner Tage. In den Weltkulturerbe-Städten Wismar und Stralsund und den schönen anderen Hanse-Städten Rostock, Greifswald, Demmin und Anklam zeugen prächtige Kaufmannshäuser und Speicher vom einstigen Reichtum. Echte Juwelen sind die Residenzen der einstigen Landesfürsten wie Schwerin mit seinem Märchenschloss im See, wie das Renaissanceschloss Güstrow, das Barockschloss in Ludwigslust oder wie der Schlossgarten in Neustrelitz. Kulturelle Events wie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit über 200 Konzerten im ganzen Land, die großen Open-Air-Aufführungen von Oper und Operette in Schwerin, Neustrelitz und Stralsund, das Spektakel um den legendären Piraten Klaus Störtebeker auf Rügen, Deutschlands größter Insel, oder die Hanse Sail in Rostock, zu der alljährlich weit mehr als eine Million Besucher kommen, sowie unzählige weitere Ausstellungen, Veranstaltungen und Aufführungen sorgen dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern auch kulturell ein einzigartiges Erlebnis ist.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de

Entdeckungsreise in die Seenplatte

Henry M. Doughty auf Bildungsreise durch „Old merry Mecklenburg“


Kleiner Hafen in Plau am See, Foto: Torsten Krüger, ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Kolumbus, Cook und Darwin; Goethe, Arndt und Humboldt – alle reisten sie, um ihren Horizont zu erweitern – nach Amerika, Asien und durch Europa. Aber nicht nur die exotischen Länder waren für Gelehrte und Wissbegierige interessant. Englische Gelehrte etwa verschlug es im 18. und 19. Jahrhundert auch nach Mecklenburg – in die Heimat ihrer Königin Charlotte. Henry Montagu Doughty brach 1890 zu einem ungewöhnlichen Törn auf. Nicht per Eisenbahn, per Kutsche oder zu Fuß, sondern auf einem komfortabel umgebauten Frachtschiff, der Gipsy, erkundete er mit zwei seiner Töchter, einem Butler und zwei Matrosen auf das unbekannte Terrain Mecklenburg. Der ehemalige Seekadett der königlichen Marine suchte das Abenteuer und fand es in der Seenplatte. Die Mannschaft schipperte zum „vieltürmigen Camelot“, dem Schloss im Schweriner See, begegnete der Rostocker Sieben und berichtet von der „seltsamen Uhr hinter dem Hochaltar“ der Rostocker Marienkirche, der Astronomischen Uhr. Sie bewunderten das Treptower Tor in Neubrandenburg, segelten nach Plau und über die Müritz. In Mirow wandelten die Abenteurer auf den Spuren der der britischen Königin Charlotte. Mit großem Interesse verfolgte die mecklenburgische Presse verfolgte die Odyssee der britischen Besucher. Doughty hatte geglaubt, der erste zu sein, der Mecklenburg erkundete. Allerdings bereiste der Engländer Thomas Nugent die Region bereits 100 Jahre vor dem Abenteurer, im Jahr 1766, und berichtete freundlich über Mecklenburger Land und Leute in seinen Briefen „Reise durch Deutschland, und vorzüglich durch Mecklenburg“. 60 Jahre später erkundete auch der englische Journalist Charles James Apperley die Ostseeregion. Die Reiseberichte der Abenteurer, die wohl so manchem Mecklenburger einen Spiegel vorhielten, sind früher oder später auch ins Deutsche übersetzt worden. Seit 2001 ist auch das Abenteuer Henry M. Doughtys in Deutscher Sprache nachzulesen. Gut 100 Jahre nach Doughtys „Entdeckung Mecklenburgs“ ist „Mit Butler und Bootsmann“ bei Quick Maritim Medien Rechlin erschienen. Über die ungewöhnliche Reise hatte der Brite einen Reisebericht verfasst, gespickt mit Zeichnungen seiner Töchter, der vor 100 Jahren in großer Auflage in London erschien.

Quelle: Doughty, H. M.: Mit Butler und Bootsmann. Quick Maritim Medien, Rechlin, 2001

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Seerose auf der Müritz, Foto: Thomas Kliem, ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Hätten Sie‘ s gewusst?

Weltweit geachtet: Life Science aus MV

BioCon Valley ist Teil eines weltweiten Netzwerks der Biotechnologie

Die weltweit erste künstliche Leber erschufen innovative Forscher aus Mecklenburg-Vorpommern. Damit helfen sie inzwischen zahllosen Patienten auf der ganzen Welt. In mehr als 30 Ländern weiß man diese Hightech zu schätzen. Entwickelt wurde die zukunftsweisende Alternative zur Leber-Transplantation von Forschern in Mecklenburg-Vorpommern. Die künstliche Leber ist einer der Erfolge der BioCon Valley, einer Arbeitsgemeinschaft für Life Science und Gesundheitswirtschaft. Die Initiative fördert die wirtschaftliche Nutzung moderner Bio- und Medizinwissenschaften und -technologien im Land Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch grenzübergreifend forschen die Mitglieder des BioCon Valley. Hand in Hand arbeitet die Arbeitsgemeinschaft mit anderen Biotechnologieregionen zusammen. So ist die Initiative u. a. Mitglied des ScanBalt-Verbundes, dem Netzwerk aller BioRegionen im Ostseeraum. ScanBalt ist im Jahr 2001 als gemeinsames EU-Projekt der Initiativen Medicon Valley Academy, BioCon Valley und BioTurku gestartet und bündelt seidem die Interessen seiner Mitglieder auf europäischer Ebene. Ein reger Ideenaustausch besteht ebenfalls mit Fernost. Seit 2004 kooperieren das südlich von Nagoya in der japanischen Präfektur Mie gelegene Medical Valley und die Ostsee-Initiative. Erstes gemeinsames Projekt war eine Deutsch-Japanische Konferenz zur „regenerativen Medizin“ im Jahr 2005. Auch der Hoa Lac Hi-Tech Park in Hanoi/Vietnam setzt auf das chancenreiche Küstenland. Gemeinsame Projekte gibt es etwa auf den Gebieten analytische Messmethoden, Medikamenten- und Impfstoffherstellung und Entwicklung und Umsetzung von Hygienestandards.

Weltweites Aufsehen erregte übrigens auch die Erfindung des Wasserstrahlskalpells in Schwerin. Dank der Andreas Pein Medizintechnik GmbH mit Sitz in der Landeshauptstadt können kleine chirurgische Eingriffe von nun mit destilliertem Wasser vorgenommen werden.

Quelle und Link: BioCon Valley

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11.Mai 2015 | Nr. 49/15 | Kategorie: Regionenpressedienst

Sommererlebnis: Hop-On Hop-Off durch das Land der 1000 Seen am 6. und 7. Juni

Kanuwandern in der Seenplatte, Foto: TMV/Roth

Mecklenburgische Seenplatte zum Ausprobieren – 15 Orte per Tagesticket im Stundentakt verbunden

Geführte Kanutouren, Probeschlafen auf dem Hausboot und kulinarische Führungen über Fischereihöfe – etwa 100 Schnupperangebote, darunter Kanutouren, Camping-Angebote und Führungen im Müritz-Nationalpark, bietet das Programm des „Ansommern“-Wochenendes am 6. und 7. Juni in der Mecklenburgischen Seenplatte. „Ansommern“ steht für die Wochen zwischen Baumblüte und Sommerschulferien. Mai und Juni sind die beste Reisezeit zum Anradeln, Anpaddeln und Anbaden in Mitteleuropas größter Wassersportregion. Zwischen 15 Orten pendeln am 6. und 7. Juni Busse und Bahnen im Stundentakt, begleitet von ortskundigen Reiseführern, die Gästen die Urlaubsregion näherbringen möchten. Nach dem Hop-On-Hop-Off-Prinzip ist die Region mit einem Tagesticket für fünf Euro pro Person zu entdecken. Kinder bis einschließlich 14 Jahre fahren in Begleitung eines Erwachsenen frei.

Als idealer Startpunkt empfiehlt sich der Bahnhof Neustrelitz, der von Berlin und der Ostseeküste in einer guten Stunde mit dem Regionalexpress erreichbar ist. Von hier aus starten drei der vier Shuttle-Routen ins „Ansommern“-Wochenende. Aber auch alle anderen Haltepunkte können als Zustieg genutzt werden. Rund um die Müritz gibt es weitere Buszubringer zur Schnupperroute.

Unter dem Titel „Schauen, Staunen, Probe fahren“ reiht sich in Rechlin die 1. Müritz „InWater Boatshow“ (5. bis 7. Juni) als Wassersportmesse für Jedermann auf der Route des „Ansommern“-Wochenendes ein.

Weitere Informationen zu Programm, Fahrplänen und weiteren „Ansommern“-Events: www.ansommern.de

Zimmervermittlung und Katalogbestellung: www.mecklenburgische-seenplatte.de

Vier Port-Partys in Warnemünde

Port-Party in Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Rostocks Seebad feiert Ankunft der Kreuzfahrtschiffe

Warnemünde startet in die Kreuzfahrtsaison und feiert die schwimmenden Meeresriesen in diesem Jahr gleich mit gleich vier Port-Partys: am 12. Mai und 30. Mai, am 19. August sowie am 7. September. Dabei treffen Gäste und Kreuzfahrer auf Shantychöre, erleben Schlepperballetts und Höhenfeuerwerke. Der Eintritt zu den Port-Partys, die jeweils ab 17.00 Uhr starten, ist frei. Der Kreuzfahrthafen Warnemünde erwartet von Mai bis Oktober 181 Anläufe von 39 Schiffen. Darunter befinden sich auch drei Fünffachanläufe, ein Vierfachanlauf, sowie zwölf Dreifachanläufe. Damit ist Warnemünde wieder Kreuzfahrthafen Nummer eins in Deutschland vor Kiel und Hamburg. Tipp: Wer einmal eines der Schiffe besichtigen möchte, kann zu ausgewählten Liegezeiten eine Besichtigungstour auf Schiffen der „AIDA“-Flotte buchen. Weitere Informationen: www.rostock.de/kreuzfahrtschiffe

Saisonverlängerung im Müritz-Nationalpark

Luftaufnahme Müritz-Nationalpark, Foto: TMV/Klaus Steindorf-Sabath

Müritz-Nationalpark-Ticket erstmals bis Ende Oktober gültig

Ab dieser Saison ist das Müritz-Nationalpark-Ticket, das die einzige Bus-Direktverbindung ins Herz des Müritz Nationalparks bietet, erstmals vom 30. April bis zum 31. Oktober gültig. Damit reagieren die Verkehrsträger auf den Ferienkorridor in Deutschland und die hohe Nachfrage im Herbst. Mit dem Müritz-Nationalpark-Ticket können Naturliebhaber zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Schutzgebiet erkunden, darunter die barrierefreie Nationalpark-Information in Federow, die mit einer Fischadler-Live-Übertragung aus dem Adlerhorst lockt. Zudem führt der Bus Gäste zum Ausgangspunkt zahlreicher geführter Wanderungen etwa „Ins Reich des Fischadlers“. Darüber hinaus gilt das Ticket auch für Schifftouren der Weißen Flotte Müritz, sodass Urlauber hier viele Kombinationsmöglichkeiten haben. Erhältlich ist es direkt im Bus oder auf dem Schiff, in den Tourist-Informationsstellen, in vielen Hotels und erstmals auch in den Bussen des Regionalverkehrs in der so genannten „dat Buslinie“ zwischen Waren (Müritz) und Rechlin/Hafendorf. Bereits zu Ostern am 4. und 5. April ist das Müritz-Nationalpark-Ticket nutzbar. Hier gibt es einen Sonderfahrplan, der unter www.nationalparkticket.de nachzulesen ist. Weitere Informationen: www.nationalparkticket.de, www.nationalpark-service.de, www.mueritz-nationalpark.de

Wasserski-Show in Feldberg, Mecklenburgische Seenplatte, Foto: René Legrand, ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Sonnenuntergang an der Weißen Brücke am Zierker See, Mecklenburgische Seenplatte, Foto: Ulf Böttcher,

©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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