Elsass-Fahrt des EHC Rhein Neckar vom 05. bis 10. Mai 2014

geschrieben am 23.01.2015, von Hymer Hymer Destinationen Entdecken

Zusammen mit Campingfreunden verschiedener Eriba-HYMER-Clubs unternahm der Eriba-HYMER-Club Rhein-Neckar eine Frühlingsfahrt in den Elsass. Die Eriba-HYMER-Clubs unternehmen im Laufe eines Jahres verschiedene Ausfahrten, an denen auch Gäste mit einem HYMER Reisemobil oder ERIBA Wohnwagen teilnehmen können. Ausschreibungen und Terminkalender sind erhältlich über den Club-Obmann Dieter König (Kontakt siehe unten).

Unsere „Tour de Elsass“ begann auf der badischen Rheinseite im malerischen Zell-Weierbach (Ortsteil von Offenburg). Bei einer Weinprobe in der Winzergenossenschaft und anschließendem Flammenkuchenessen nach elsässischer Art lernten sich die Teilnehmer aus den verschiedenen Clubs kennen. Die Gruppe bestand aus 10 Wohnmobilen und einem Wohnwagengespann.

Treff zur Elsass-Tour des Eriba-HYMER-Club Rhein-Neckar

Am darauf folgenden Tag war bereits um 9:00 Uhr Motor anwerfen und Abfahrt nach Kehl zum dortigen Stell- und Übernachtungsplatz angesagt. Dort angekommen erwartete uns bereits der Straßburg-Kenner und Fahrrad-Guide Karl. Los ging‘s mit dem Fahrrad über die Passarelle-Brücke auf die andere Rheinseite nach Straßburg. Eine Tour de Strasbourg mit vielen Stationen wie Orangerie, Europaparlament, Petit France und Münster begann. Insgesamt kamen 22 km in 5 Stunden zusammen, wobei davon 2 Stunden Fahrt und 3 Stunden Staunen waren. Für eine Fußgruppe gab es ebenfalls einen Besuch in Straßburg per öffentlichem Verkehrsmittel, wenn auch etwas kleiner im Radius.
Am nächsten Tag ging es weiter, zunächst nach Avolsheim. Dort steht die älteste Kirche vom Elsass der „Dom Peter“.

"Dom Peter" in Molsheim, die älteste Kirche im Elsass

Nach der Besichtigung fuhren wir zur Festung Kaiser Wilhelm II bei Mutzig. Unser Festungsführer lebt für dieses Bollwerk aus Kaiser Wilhelm II’s  Zeiten und mit dieser Leidenschaft lotste er uns unter Tage! Die Festung ist ein Zeitzeuge von der wechselvollen Geschichte des Elsass und zeigt auch welches Leid die Bewohner beider Rheinseiten in den kriegerischen Auseinandersetzungen ertragen mussten. Anschließend ging unsere Fahrt weiter in Richtung Obernai. Der dortige kommunale Campingplatz war unser nächster Übernachtungsplatz. An diesem Abend konnten wir uns bei einem kalt/warmen Buffet, welches von den Teilnehmern liebevoll gezaubert wurde, stärken. Es war toll, was so alles aus den verschiedenen Wohnmobilküchen angeschafft wurde.

Am darauffolgenden Tag war wieder „Frühaufstehen“ angesagt. Ein Teil fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Mont Sainte Odile, ein anderer Teil erwanderte den Berg, vorbei an dem heiligen Brunnen bis auf 763m Höhe ü.M. Der Legende nach hat die heilige Odilie mit dem Wasser Blinde wieder zum Sehen verholfen. Im Kloster gab es nicht nur allerlei zu besichtigen wie die Grabkapelle, Tränenkapelle, Engelskapelle und die 3 Linden, sondern es gab in der  Klosterküche auch reichliches für das leibliche Wohl. Ebenso wurden wir mit weitem Blick ins Rheintal und in die Vogesen entschädigt.

Am Abend besichtigten wir das Fachwerkdorf Obernai. Der Flammkuchen war hier übersichtlich belegt – aber die Stimmung war gut.
Am Abend gab es noch eine kleine Überraschung. Die Mitfahrer Klaus und Heidi hatten zur Tauffeier Ihres nagelneuen „HYMER Exsis T588“-eingeladen. Das Fahrzeug wurde von dem unter uns weilendem Königspaar im würdigen Rahmen auf den Namen „Odilie“ getauft.
Am nächsten Tag um 09:30 Uhr zog die Karawane wieder weiter in Richtung Haut Koenigsbourg. Die Burg erzählt eine interessante Geschichte aus dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Zum Schluss gab es von der Prinzenterasse aus nochmal einen grandiosen Blick ins Rheintal bis hinüber zum Schwarzwald bei strahlendem Sonnenschein.

 Unser Weg führte uns weiter zum nächsten Übernachtungsplatz in Kayserberg. Wir fanden in der historischen Stadt, der Geburtsstadt von Albert Schweizer, ein Lokal mit Elsässischen Spezialitäten. Es wurde eifrig Baeckeoffe, Tarteflambe, Quiche und Keule gegessen.
Unsere nächste Etappe war der Wohnmobilplatz am Rhein auf der deutschen Seite in Breisach. Von dort fuhren wir mit dem Fahrrad (alternativ Bus) wieder auf die französische Seite nach Neuf Brisach, eine auf dem Reisbrett vom französischen Festungsbaumeister Vauban erbaute und im Mittelalter uneinnehmbare Stadt.

Fazit: Die Tour hat uns die wechselvolle Geschichte der Region Elsass vor Augen geführt. Die Gastfreundschaft der Region und die Bilderbuchlandschaft waren für uns beeindruckend.

- Ein Reisebericht von Christian Kolb -

Kontaktdaten des Club-Obmanns:

Dieter König
76189 Karlsruhe
Hermann-Hesse-Str. 14
Tel. 0721-9573666
Mail: EHC-Rhein-Neckar@myhymer.com

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