Ein Wanderausflug in das Elbsandsteingebirge - Sächsische Schweiz

geschrieben am 03.09.2015, von Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Ottmar Vetter und FREEONTOUR Aktiv

Heute mal aktiv, bei guten Wetter sich draußen bewegen und im Sonnenschein die Landschaft der Sächsischen Schweiz in vollen Zügen genießen? Einfach mal dem Alltag entfliehen und zurück zur Natur.

Eine gute Möglichkeit bietet sich in dieser Region Elbsandsteingebirge, die sehr viele Wanderrouten in der Sächsischen Schweiz bereit hält. Hierzu zählen beispielsweise die Etappen des Malerwegs, der Altendorf-Neumannmühle sowie der Neumannmühle-Schmilka Wanderweg. FREEONTOUR stellt Ihnen heute die Wehlen-Hohnstein Tour einmal näher vor und wünscht viel Spaß beim Wandern.

Kurzbeschreibung

Es erwartet Sie eine Tour der Länge 12,6 km, wobei sich der höchste Punkt auf 599 Metern befindet und Sie können sich ca. 5 Stunden Zeit lassen und u.a. die Bastei, den Amselsee und Amselgrund sowie Rathewalde, die Wolfsschlucht und Burg Hohenstein bestaunen, die auf jeden Fall ein Foto wert sind!

 
© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Klamm

Beschreibung der Wandertour

Die Wandertour beginnt auf dem Marktplatz in Wehlen und folgt der Meinickestraße entlang der Elbe. Man hat bereits von hier den Blick zum Basteimassiv. Ein besonders schönes Fotomotiv entsteht, wenn ein Elbdampfer vor dieser imposanten Uferlandschaft seinen Weg zieht. Auf dem uralten grobsteinigen Schwarzberggrundweg geht es nun 250 Meter durch Mischwald aufwärts bis zu einer Steinmauer, welche wir nach rechts überqueren. Folgt man dem gerade weiter verlaufenden Weg, befindet man sich auf dem Haldenweg! Der Weg führt nach der Mauer nach links auf Treppen weiter auf dem Malerweg steil bergan. Sobald der Weg wieder flacher verläuft stoßen wir zwischen Birken und Kiefern auf die schöne Schwarzbergaussicht. Von hier hat man einen Blick auf Wehlen und den gegenüberliegenden Großen Bärenstein. Weiter aufwärts geht es wieder durch Buchenwald und nach reichlich einem Kilometer erreicht man den "Steinernen Tisch". Steintisch und Steinbänke wurden 1710 anlässlich einer Jagd aufgestellt.

 
© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Steinerner Tisch, Autor Ottmar Vetter

Dem Weg weiter folgend stößt man bald auf einen Souvenirshop mit Imbissausschank... wir sind auf der Bastei. Man sollte tatsächlich jegliche Gastronomie und Souvenirshops erstmal vergessen und direkt zur Aussicht gehen. Trotz Massentourismus auf der Bastei ist dieser Aussichtspunkt ein absolutes MUSS für jeden Malerweg-Wanderer! Besonders beeindruckend ist die unmittelbar vor uns liegende Felsenwelt des Basteigebietes, die Felswand hat eine Höhe von 194 Metern. Die unterhalb der Aussicht befindliche Basteibrücke führt zu weiteren Aussichtspunkten und zur Felsburg Neurathen. Man genießt hier einen ausgezeichneten Panoramablick.


 © Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Basteibrücke, Autor Ottmar Vetter

Das unter unsliegende Elbtal und die Tafelberge der Sächsischen Schweiz bilden eine "malerische" Kulisse. Hier fanden die "Schweizreisenden" und Künstler aus Dresden ausreichend Motive und Anregungen für ihre Kunstwerke. Vom gegenüberliegenden Elbufer ergibt sich ebenfalls ein grandioser Blick auf das Basteimassiv. Außerdem lohnt es sich die Nationalpark-Infostelle im " Schweizerhaus" zu besuchen. Sie beherbergt eine repräsentative Kunstausstellung und bietet Ihnen Gemälde, Grafiken aus verschiedenen Epochen zu Motiven aus der Sächsischen Schweiz. Vielen dieser Motive begegnet man auf dem Malerweg.

Über den Basteiweg geht es nach unten in den Amselgrund. Im Tal stoßen wir zuerst auf die Eingangspforte und das Kassenhäuschen für die Felsenbühne. Nach wenigen Metern erreicht man den Amselsee. Hier kann man sich ein Ruderboot oder Tretboot mieten. Der See ist im Sommer stets mit Zuchtforellen gefüllt. Falls man aus dem Boot fällt kann man aufgrund der geringen Wassertiefe kaum ertrinken ... was die Forellen mit einem Badegast machen ist nicht sicher...


© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Amselsee, Autor Ottmar Vetter

Am linken Seeufer geht es weiter und wenig später erreicht man auf der linken Seite die Einmündung des Wanderpfades von den Schwedenlöchern. Nun geht es auf groben, riesigen Pflastersteinen aus früheren Jahrhunderten aufwärts zur Amselfallbaude. Sie beherbergt zwei Imbissstände und im Obergeschoss die Nationalpark-Infostelle. Vom Amselfall geht es nun erstmal über Stufen und später einen Waldpfad entlang des Grünbachs weiter nach oben.

  
© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Amselfallbaude, Rathewalder Mühle, Autor Ottmar Vetter

Der Amselgrund wird hier wild-romantisch. Über das ganze Tal querliegende Bäume und der unten im Tal fließende Grünbach laden zum träumen ein. Schließlich erreichen wird den Ort Rathewalde. Der Ortseingang vom Tale aus bietet einen märchenhaften Anblick: Die langsam über Jahre wiedererstehende "Rathewalder Mühle" mit Biergarten. Die zur Mühle gehörende "Kapelle" an der Bergwand ist ein sogenanntes Berganlehnhaus (auch in Tilol zu sehen), welches früher Wanderern bzw. Gästen der Mühle als Schlafplatz diente.

 
© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Rathen unter Wasser

Anschließend gelangt man jetzt auf den Dorfplatz mit Gasthaus, Kirche und Parkplatz. Das Malerweg-Schild weist uns wieder aus dem Ort in Richtung Hohnstein. Wir folgen dem Wanderweg bis zur Hohnsteiner Straße. 700m entlang dem Straßenverlauf gelangt man zur großen Kreuzung an der ehemaligen Rennstrecke. Hier befindet sich auch die Hocksteinschänke. Von dort aus geht es wieder einige Meter parallel der Wartenbergstraße bergab bis zum Hocksteinparkplatz. Nach 250 Metern gelangt man an eine kleine Steinbrücke und anschließend zur Schutzhütte am Hockstein. Zur kleinen Hocksteinaussicht gelangt man nach wenigen Metern an der äußeren Felsaußenkante (vor der senkrechten Schlucht).

 
© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Blick vom Hockstein, Wulfsschlucht, Autor Ottmar Vetter

Blicken wir von dieser "Kanzel" direkt abwärts, sehen wir das Flüsschen Polenz und das "Gasthaus Polenztal". Wie zu vermuten ist, geht es nun von hier oben steil hinab ins Polenztal. Über die legendäre Wolfsschlucht (welche eine künstlerische Vorlage für die Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber war) geht es auf Stahltreppen abwärts. Die Felswände stehen hier so eng aneinander, dass man sich mit entgegenkommenden Wanderern geschick einigen muss. Unten angekommen verliert man am besten keine Zeit und steigt über den "Schindergraben" zur Burgstadt Hohnstein hinauf.


© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Bärengarten, Autor Ottmar Vetter

Der letzte Wanderabschnitt führt uns am Bärengarten vorbei. Hier findet man noch Mauerreste des früheren Bärengeheges. Vom 17.- 18. Jahrhundert wurden hier Bären für kurfürstliche Treibjagden (im Dresdner Schlosshof!) gehalten. Wir stehen jetzt unterhalb der auf einem riesigen Felsen thronenden Burg Hohnstein.
Nach wenigen Minuten befinden wir uns auch schon direkt auf dem Marktplatz des romantischen Städtchens Hohnstein. Wer noch Zeit vor der Rückfahrt hat, sollte sich unbedingt das Innere der Burg und auch die nach Plänen von George Bähr errichtete Stadtkirche anschauen. ( © Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Blick auf Hohnstein von der Burg, Autor Ottmar Vetter)


© Redaktion Elbsandsteingebirge Verlag, Maler Weg 2, Wehlen-Hohnstein Tour Autor Ottmar Vetter

Kartengrundlagen: outdooractive Kartografie; Deutschland: Geoinformationen ©Vermessungsverwaltungen der Bundesländer und BKG ( www.bkg.bund.de), ©GeoBasis-DE/ GEObasis.nrw 2014,Österreich: ©1996-2014 here. All rights reserved., ©BEV 2012, ©Land Vorarlberg, Italien: ©1994-2014 here. All rights reserved., ©Autonome Provinz Bozen – Südtirol – Abteilung Natur, Landschaft, und Raumetwicklung, Schweiz: Geodata ©swisstopo (5704002735)

Startpunkt der Tour

Marktplatz Stadt Wehlen

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist Bedingung für jede Etappe auf dem Malerweg. Man sollte außerdem stets ca. 0,5 Liter Trinkwasser pro Person mitführen.

Sicherheitshinweise

Schwindelfreiheit ist für die Aussichten erforderlich.

Anfahrt

Für die Anreise ist die S-Bahn Linie S1 zu empfehlen. Anschließend muss man mit der Fähre noch das Elbufer wechseln. Mit dem PKW oder Caravan fährt man entweder über die B172 nach Pirna und anschließend über Struppen und Naundorf nach Wehlen oder auf der gegenüberliegenden Elbseite von Pirna über Dorf Wehlen bis zum Elbufer. In beiden Varianten muss man aber umständlich mit dem Nahverkehr nach Wehlen zurück.

Parken

Parkflächen in Wehlen

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt: S-Bahn Linie S1 nach Wehlen Rückfahrt: Buslinie 236 von Hohnstein nach Pirna; von Pirna dann weiter mit S-Bahn Linie S1

Zielpunkt der Tour

Marktplatz Hohnstein
Weitere Informationen finden Sie hier:

Wanderkarte "Brand Hohnstein"
und "Die Bastei" 1:10000 (Verlag Böhm Wanderkarten)
www.saechsische-schweiz.info
www.elbsandsteingebirge.de
 

Unser Tipp auf GetYourGuide®

Geführte Wanderung im Elbsandsteingebirge

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Highlights

  • Machen Sie eine geführte Wanderung durch den Nationalpark Sächsische Schweiz
  • Genießen die schönsten Aussichten auf das Elbsandsteingebirge
  • Erleben Sie romantische Schluchten und kühne Felstürme

Überblick

Machen Sie eine Wanderung zu einer der schönsten Aussichten des Elbsandsteingebirges. Erleben Sie eine einmalige Wanderung im Nationalpark Sächsischen Schweiz.

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