Die Seniorenmädels sind wieder auf Tour... - Part 3

geschrieben am 28.07.2016, von Bürstner Bürstner Destinationen Aktiv Entdecken Städte & Kultur Caravan & Reisemobil

Von der Dreisam bis zur Newa

Marianne und Inge, beide im besten Rentenalter, machen jedes Jahr interessante Fahrten mit ihrem Bürstner Nexxo.

Nachdem Marianne und Inge in Ventspils in Lettland angekommen sind erzählen sie von der Fahrt dorthin auf "weißen Straßen"...

(...) Kurz bevor wir uns auf die Ohren gelegt haben, sind wir nochmals nach draußen gegangen. Mitternacht, nicht ganz dunkel und ein riesiges Sternenzelt über uns. Gerade hatten wir im Fernsehen einen Bericht über Lichtverschmutzung gesehen. Das kann man auch bei Wikipedia nachlesen. Uns war schon in Trakai aufgefallen, dass die Sterne wirklich funkelnd am Firmament leuchten. Wenn man die riesigen Wald- und Ackerflächen hier im Baltikum sieht, dann weiß man im Gegenzug, dass es wesentlich weniger künstliche Beleuchtung gibt, als in unseren Ballungszentren. So genießen wir den funkelnden, leuchtenden Sternenhimmel, wir haben ihn schon vor dem Fernsehbericht wahrgenommen, gestern haben wir das Phänomen verstanden, und wir stehen bewundernd auf unserem Planeten Erde, den Blick zum Sternenhimmel gewandt. Ein fast unbeschreibliches Gefühl des Glücks.

Heute Morgen lacht wieder die Sonne. Das Thermometer ist schon auf 20 Grad gestiegen, aber ich will ja noch von der Fahrt berichten: Also weiße Straße: Schotterpiste! Das lässt sich manchmal besser fahren, als geteerte Straßen mit riesigen Löchern. Bei der Schotterpiste muss man lernen, sich möglichst nicht überholen zu lassen, und wenn dann doch, dann solle man einfach anhalten. Die Pisten sind gut und breit, mehr breit als gut, aber das ist nun mal so. Wird man dann überholt, sieht man vor lauter Staub die „Straße“ nicht mehr. Es staubt, und das ständig, denn jeder Traktor im Feld bringt erst mal eine riesige Staubwolke. Es gibt wenige Autos. Die großen Städte sind gut befahren, aber gestern meinte Inge, dass James ständig und keine finden kann. Zur Erinnerung: James ist unser Navi, und James kennt sich hier verdammt gut aus. Wir fahren also etwa 20 km Schotter, manchmal Sand. Schnell fahren kann man nicht, aber so auf 40km/h kann man sich mal vortasten. Die Sandstreifen zwischendurch ziehen die Antriebsräder leicht hin und her, dann geht's weiter. Wir finden es lustig, und unser Auto ist klasse. Wir erreichen wieder die geteerte Piste, die allerdings von Rollsplitt und Löchern besonderer Art durchzogen ist. Da müssen wir schon aufpassen, um den Slalom gut zu bestehen.

Der Campingplatz in Ventspils, er heißt Piejūras kempings

, ist prima, allerdings können wir uns mit den einzigen anderen Gästen nicht unterhalten, denn das sind Russen. Es reichte gestern Abend noch gut für einen gemütlichen Spaziergang an die Ostsee. Herrliche Sonne, angenehme Wärme und langer, weißer Sandstrand. Wir sehen die Hafeneinfahrt, die Schiffe dort, aber leider könnten wir nicht bis zum Sonnenuntergang bleiben. Der Weg durch den Park zurück musste noch sein, und wir wissen noch nicht, wann das Törchen zum Campingplatz abgeschlossen wird. Den Sonnenuntergang werden wir sicher nachholen.


Von Pärnu geht die Reise weiter Richtung Kuressaane...

(...) Der Campingplatz „ Konse“ wird also kurzerhand verlassen und wir machen uns auf den Weg „auf die Insel“. Erneut fahren wir in den Bauch eines Schiffes, und so nach etwa 30 Minuten auf der Ostsee, erreichen wir die Insel Muhu. Diese werden wir auf der Rückfahrt anschauen. Ein Deich verbindet Muhu mit Saaremaa.

Hier soll die beste Luft sein, das wärmste Meerwasser, und dann noch für uns ein gutes Plätzchen. Kurz vor der Stadt Kuressaane, das könnte man ja fast ableiten vom lateinischen CURA SANAT, die Kur heilt, gibt es einen Campingplatz mit vier Sternen. Da dieser am B-Loch der Natur ist, ist niemand außer uns da. Die Stellplätze sind riesig, die Wege weit, die Sanitärblocks sind geschlossen, bis auf ein Häuschen, das für uns benutzbar gemacht werden soll. Wir fahren lieber weiter. Es gibt ein Hotel, das sich Sanatorium nennt. Es soll einen SPA Bereich mit allem, was man wünscht haben, und dazu Stellplätze für Reisemobile. Hurra, das ist es wirklich. Wir werden mit einem tollen Blick auf den Hafen, auf die Burg und natürlich auf die tiefblaue Ostsee empfangen. Der Sommer ist da. Direkt am Meer, und auch jetzt am späten Nachmittag noch 23 Grad draußen. Wir werden verwöhnt. Die Sonne küsst uns zwei on Tour, herrlich! Wir checken ein, können Schwimmbad, Sauna und auf Wunsch das ganze Wellnessprogramm nutzen. Jetzt erkunden wir zuerst einmal bei einem Spaziergang wo wir „gelandet“ sind, und dann beschließen wir, morgen vor dem Frühstück ein paar Bahnen im richtig großen Pool zu ziehen. Wir sind mit der Welt und mit uns zufrieden.


Wer jetzt schon wissen will, wie die Reise im Nexxo weitergeht, der kann das Buch "Träume werden wahr" von Marianne Müller auch im Tredition Buchshop erwerben.

ISBN

PaperbackISBN 978-3-7323-2819-2

HardcoverISBN 978-3-7323-2820-8

E-BookISBN 978-3-7323-2851-5

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