CARADO-TIPPS FÜR TIERISCH GUTES CARAVANING

geschrieben am 22.04.2016, von Carado Carado Aktiv Entdecken Ratgeber Familie

Mit Vierbeinern im Urlaub auf vier Rädern

Wenn die Urlaubszeit beginnt, stellt sich die Frage: Wohin mit den vierbeinigen Familienmitgliedern? In Hotels und Ferienwohnungen sind Rocco, Lady und Fidi oft nicht gern gesehen, aus Angst, sie könnten die anderen Gäste stören oder die Einrichtung beschädigen. Aber Hunde wollen dabei sein, wenn es auf Reisen geht. Und solange Herrchen, Frauchen und der Rest des menschlichen Rudels mitkommen, stellen sie sich in der Regel gut auf ihre neue Umgebung am Urlaubsort ein. Die unkomplizierte Lösung für alle Tierliebhaber: Caravaning. Tatsächlich sind viele Hundebesitzer gerade wegen ihres vierbeinigen Lieblings zu überzeugten Campern geworden – und liegen damit absolut im Trend. Carado, der deutsche Hersteller von Reisemobilen und Caravans im Einstiegssegment, gibt Tipps, wie Mensch und Tier sicher und entspannt ihren Urlaub auf Rädern verbringen.

Ein Reiseziel mit Hundekomfort

Massentourismus ist meist nicht auf Hundefreunde ausgerichtet. Zu unflexibel sind die Angebote, als dass Vier- und Zweibeiner gleichermaßen auf ihre Kosten kämen. Beim Caravaning stehen jedoch Ungebundenheit und Individualität in der Urlaubsplanung an erster Stelle. Und sofern Tierbesitzer sich entsprechend auf das mobile Reisen mit dem Wauwi vorbereiten, gibt es wohl kaum etwas Schöneres als den Urlaub zusammen mit Hund zu verbringen.

„Bei der Auswahl des Urlaubsziels sollte die Hundefreundlichkeit des jeweiligen Ortes in die Überlegungen mit einfließen“, sagt Carina Ströbele, verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei Carado. „Ein Campingplatz in Südspanien ist im August vermutlich nicht die beste Idee, wenn ein Schlittenhund mit in den Urlaub fährt. Zudem sind zwar auf vielen, aber eben nicht auf allen Campingplätzen Hunde erlaubt. Das sollte man unbedingt vor der Reise klären.“ Wenn ein Platz ein Entgelt für den Vierbeiner verlangt, sollte dafür auch etwas geboten werden. So gibt es beispielsweise Campingplätze mit eigenem Hundestrand oder eingezäunten Freilaufflächen, Hundeduschen oder einer Hundebar. Entsprechende Services rechtfertigen eine kleine Zahlung für den besten Freund des Menschen.

Impfausweis und Reiseapotheke

Bevor es losgeht, empfiehlt sich ein Check beim Tierarzt. Nur gesunde Hunde sollten auf große Fahrt gehen. Zudem stellt der Tierarzt den EU-Heimtierausweis für Reisen ins Ausland aus, der seit 2004 für die Mitnahme von Tieren in andere EU-Staaten vorgeschrieben ist. Dafür ist unter anderem eine gültige Tollwutimpfung nötig, die der Tierarzt gegebenenfalls vor dem Urlaub noch auffrischen kann. Weiterhin werden hier die Kennzeichnung des Tieres per Chip oder per Tätowierung sowie die Daten des Halters eingetragen. Auch eine Reiseapotheke sowie ein Erste-Hilfe-Set für den Vierbeiner kann der Tierarzt nach Bedarf zusammenstellen.

Mit Sicherheit gut ankommen

„Ein wesentlicher Aspekt beim mobilen Reisen mit Hund ist dessen Unterbringung während der Fahrt. Ganz wichtig ist, niemals den Komfort des Hundes über dessen Sicherheit zu stellen“, rät Carina Ströbele. „Ebenso hoch wie der Qualitätsstandard und die Funktionalität eines Carado sind, so gut muss auch die Sicherung des Hundes während der Fahrt sein.“ Natürlich wäre es schön für jeden Vierbeiner, die Reise gemütlich auf dem bequemen Heckbett oder eleganten Queensbett liegend zu verbringen. Doch bei einer Vollbremsung wird selbst der kleinste Chihuahua zum Geschoss und somit zur Gefahr für sich selbst und alle Mitreisenden. Vor dem Gesetz gelten Haustiere an Bord als Ladung und dementsprechend müssen sie auch gesichert werden. Andernfalls kann es bei einer Kontrolle durch die Polizei teuer werden.

Die ideale Transportlösung hängt von Größe und Gewicht des Tieres ab. Eine praktikable Variante stellen Transportbox oder Gitterkäfig dar. Carina Ströbele: „Hier empfiehlt es sich, vor dem Kauf einen rutschsicheren Platz im Reisemobil auszuwählen und genau zu vermessen. Bestenfalls lässt sich die Box zusätzlich mit Gurten festzurren. Falls das Tier und damit die Box sehr groß ist, kann sie auch in Einzelstücken an Bord gebracht und im Innern des Reisemobils zusammengesetzt werden. Bei Carado bietet sich oft der Platz unter dem Esstisch zum Verstauen der Transportbox an.“ Eine kostengünstigere Lösung sind Sicherheitsgeschirre. Beim Kauf sollten Tierbesitzer aber nicht zu sehr auf den Preis, sondern in erster Linie auf eine TÜV-Zertifizierung achten. Die Geschirre werden ins Schloss eines Anschnallgurtes gesteckt und stramm festgezogen, damit das Tier nicht herausrutschen oder sich losmachen kann.

Fahren ganz ohne Stress-Faktor

Am Reisetag oder auch schon am Abend vorher sollten Hundebesitzer ihre Vierbeiner nur mit kleinen Portionen und leichter Kost füttern, da viele Tiere das Schaukeln während der Fahrt nicht gut vertragen. Für lange Fahrten im Hochsommer eignen sich die frühen Morgen- und späten Abendstunden am besten – da ist es nicht nur weniger heiß, sondern auch ruhiger auf den Straßen. Direkt vor der Abfahrt brauchen Bello, Wauzi und Co. noch die Gelegenheit, ihre Geschäfte zu verrichten und sich ordentlich Bewegung zu verschaffen. Umso lieber werden sie sich an ihrem Transportplatz gemütlich zusammenrollen und entspannen. Pausen sollten dann etwa alle zwei Stunden eingeplant werden, um kurz Gassi zu gehen und vor allem den Tieren etwas zu trinken zu geben. Vorsicht bei Zwischenstopps an Autobahnraststätten: Am besten bleiben die Vierbeiner an der Leine, da der brausende Verkehr schon hinter der nächsten Leitplanke vorbeirauscht. Falls sich der Hund hier verirrt, gerät er schnell in Gefahr. Daher ist es ratsam, jeden Hund mit einem Mikrochip zu markieren und im Haustierregister eintragen zu lassen. Wenn andere Menschen ihn finden, kann jeder Tierarzt so im Handumdrehen seine Besitzer feststellen.

Ein Zuhause fern der Heimat

Am Zielort angekommen brauchen Vier- und Zweibeiner gleichermaßen Zeit zur Umgewöhnung. Am besten erkunden sie daher das neue Umfeld gemeinsam ganz in Ruhe und lassen die Eindrücke erst einmal auf sich wirken. Mit dem vertrauten Lieblingsspielzeug, dem gewohnten Futter und Hundebett fühlt sich das Tier dann schnell heimisch. „Damit der Hund auch rund um Caravan und Reisemobil am sozialen Leben des Campingplatzes teilhaben kann, muss für eine robuste und flexible Anbindemöglichkeit gesorgt werden. Was sich für einen Dackel eignet, reißt ein Berner Sennenhund gegebenenfalls problemlos heraus, wenn er die Pudeldame seiner Träume vorbeilaufen sieht. Besonders praktisch sind Vorrichtungen mit einer Öse für die Leine, auf die man mit einem Reifen des Reisemobils herauffährt und sie so stabil beschwert. Das hält garantiert“, empfiehlt Carina Ströbele.

Und dann kann der entspannte Urlaub mit dem Carado Freizeitfahrzeug losgehen. Ob Spaziergänge in die Natur, Baden im See oder Buddeln im Sand – es gibt nichts Erholsameres, als wenn Mensch und Tier gemeinsam die Sonnenseite des Lebens genießen können. Nach jedem Erlebnis kehren sie zurück in ihren vertrauten, treuen Carado und fühlen sich so auf der ganzen Welt so wohl wie zuhause.

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